Sicherheitstechnik in Waldshut-Tiengen: Doppelstadt an der Schweizer Grenze
Waldshut-Tiengen zählt rund 25.000 Einwohner und ist die größte Stadt sowie Kreisstadt des Landkreises Waldshut, der mit über 166.000 Einwohnern auf mehr als 1.100 Quadratkilometern reicht. Entstanden ist die heutige Doppelstadt am 1. Januar 1975 aus dem Zusammenschluss der beiden historischen Städte Waldshut und Tiengen sowie der Gemeinde Gurtweil, nachdem zuvor bereits acht umliegende Orte eingemeindet worden waren. Zwei eigenständige Stadtkerne mit eigener Altstadt, eigenem Marktplatz und eigener Geschichte bilden seither eine Verwaltungseinheit, für Sicherheitstechnik bedeutet das: zwei unterschiedliche Bausubstanzen, zwei Gewerbestrukturen, ein Konzept.
Direkt südlich der Stadt verläuft der Rhein als Grenze zur Schweiz, gegenüber liegen die Aargauer Gemeinden Full-Reuenthal und Koblenz. Seit 1932 verbindet die Rheinbrücke Waldshut-Koblenz beide Länder, ergänzt um eine Fähre für den lokalen Fußgängerverkehr nach Full. Wer ein Objekt in Grenznähe sichert, muss diese Nähe mitdenken: Ein Täter, der über die Brücke flüchtet, ist innerhalb weniger Minuten im Ausland.
Verkehrlich ist Waldshut-Tiengen über die Bundesstraße B34 sowie die bereits 1865 eröffnete Bahnlinie Basel–Waldshut angebunden, mit Anschluss Richtung Konstanz und ins Schweizer Bahnnetz. Der Landkreis Waldshut selbst zählt rund 166.000 Einwohner auf mehr als 1.100 Quadratkilometern und ist mit 32 Gemeinden eine der ländlicher geprägten Regionen Baden-Württembergs, in der Waldshut-Tiengen als Kreisstadt die zentrale Anlaufstelle für Verwaltung und Wirtschaft bildet.
Von Steißlingen aus sind wir in rund 45 Minuten in Waldshut-Tiengen vor Ort. Beratung, Montage und Wartung laufen dort mit demselben VdS-Standard wie an jedem anderen Ort unseres Einsatzgebiets.
Sicherheitstechnik für Industrie und Gewerbe in Waldshut-Tiengen
Wirtschaftlich ist Waldshut-Tiengen deutlich industrieller geprägt, als die beschauliche Altstadt vermuten lässt. Größter Arbeitgeber am Standort ist Villiger Söhne GmbH, der deutsche Zweig des Schweizer Zigarrenherstellers Villiger, mit rund 350 Beschäftigten. Dazu kommen der Dämmstoffhersteller GUTEX, der bereits 1902 im heutigen Stadtteil Aichen gegründet wurde, die Genossenschaft ZG Raiffeisen sowie eine Reihe metallverarbeitender und kunststoffverarbeitender Betriebe. Insgesamt bieten rund 11.000 Arbeitsplätze in Produktion, Handwerk, Dienstleistung und Handel Beschäftigung, über 12.800 Menschen arbeiten sozialversicherungspflichtig direkt am Ort, rund 7.600 pendeln täglich aus dem Umland ein.
Für Produktionshallen und Lagerflächen setzen wir meist verdrahtete Alarmanlagen mit Bewegungsmeldern für Innenbereiche und Außenhautüberwachung für Tore und Zufahrten ein, ergänzt um Funkkomponenten für freistehende Nebengebäude. Bei Schichtbetrieb, wie er bei GUTEX oder in den größeren Zulieferbetrieben üblich ist, konfigurieren wir Anlagen in Teilbereichen, damit laufende Produktion und leerstehende Bürotrakte gleichzeitig überwacht werden können, ohne sich gegenseitig ins Gehege zu kommen.

