Alarmanlagen für Ferienobjekte, die oft leer stehen
Wer eine Ferienwohnung in Radolfzell besitzt oder vermietet, hat ein besonderes Problem: Die Anlage muss auch dann zuverlässig funktionieren, wenn der Eigentümer wochenlang nicht vor Ort ist. Zwischen Advent und Ostern, wenn viele Objekte an der Mettnau und rund um den Stadtgarten kaum genutzt werden, steigt das Risiko spürbar, weil Einbrecher genau diese Ruhephasen suchen. Deshalb statten wir solche Objekte meist mit App-Anbindung aus. Scharfschaltung, Alarmstatus und Störungsmeldungen lassen sich vom Smartphone aus prüfen, egal ob der Eigentümer in Radolfzell wohnt oder nur zur Saison anreist. Löst ein Melder aus, verifiziert unsere Leitstelle den Alarm und informiert je nach Vereinbarung Polizei, Hausverwaltung oder eine Vertrauensperson mit Schlüssel.
Für Mehrfamilienhäuser mit vermieteten Einheiten lohnt sich zusätzlich eine einfache Videoüberwachung am Hauseingang. Nicht, um Mieter zu kontrollieren, sondern um Einbruchsversuche und Sachbeschädigung am gemeinschaftlichen Eingangsbereich zu dokumentieren.
Gewerbe am Hafen und in den Gewerbegebieten
Neben Tourismus und Handel hat Radolfzell traditionell verarbeitendes Gewerbe in der Wirtschaftsstruktur. Betriebe in den Gewerbegebieten der Stadt fragen bei uns meist Kombinationen aus Einbruchmeldetechnik und Zutrittskontrolle an, damit Mitarbeitende per Transponder statt Schlüssel ein- und ausgehen. Scheidet jemand aus dem Betrieb aus, wird der Zugang gesperrt, ohne dass Schlösser getauscht werden müssen.
Läden und Gastronomie an der Seepromenade und im Zentrum kombinieren wir häufig mit Überfallmeldern an der Kasse und einer Scharfschaltung, die sich an wechselnde Öffnungszeiten anpasst. Das ist besonders für Betriebe praktisch, die je nach Saison unterschiedlich lange geöffnet haben.
Auch der Yachthafen und die angrenzenden Bootsanlagen gehören zum Bild der Stadt. Hier geht es weniger um klassische Einbruchmeldung als um Zufahrtskontrolle und Kameras, die Stege und Lagerflächen im Blick behalten — ein Thema, das mit steigenden Bootspreisen an Bedeutung gewinnt.
Fünf Gewerbegebiete: von Allweiler bis zum Innovationszentrum RIZ
Radolfzell hat für eine Stadt dieser Größe eine ungewöhnlich breite Branchenstruktur. Im Gewerbegebiet Seelenhof sitzt Allweiler, ein Pumpenhersteller mit rund 1.150 Beschäftigten, gegründet 1860, direkt neben Aptar mit rund 950 Beschäftigten in der Verpackungs- und Dosiertechnik. Dazu kommen Hügli in der Lebensmittelindustrie, der Textilhersteller Schiesser und OPTIMA pharma containment, das Isolatoren für medizinische Abfüllanlagen baut — ein Reinraum-Geschäft mit entsprechend hohen Anforderungen an kontrollierten Zutritt.
Im Gewerbegebiet Nord entstand auf dem Gelände der ehemaligen Heinrich-Koeppen-Kaserne das Innovationszentrum RIZ: rund 80 Unternehmen aus Medizintechnik, IT und Beratung teilen sich dort ein denkmalgeschütztes Gebäude mit rund 350 Arbeitsplätzen. Und mit BLURADO in Böhringen hat Radolfzell nach eigenen Angaben Deutschlands erstes klimaneutrales Gewerbegebiet realisiert.
Für die Sicherheitsplanung bedeutet dieser Branchenmix: Ein Mieter im RIZ mit sensiblen IT-Systemen braucht andere Zutrittslösungen als eine Pumpenfabrik mit nächtlichem Werksverkehr. Bei Gemeinschaftsstandorten wie dem RIZ, wo sich viele kleine Firmen ein Gebäude teilen, lohnt sich eine zentrale Zutrittskontrolle mit individuellen Berechtigungen je Mieter, statt dass jedes Büro sein eigenes Schließsystem betreibt.
Einbruchzahlen im Landkreis Konstanz
Für die Kriminalstatistik ist Radolfzell dem Polizeipräsidium Konstanz zugeordnet. Der Jahresbericht für 2024 zeigt einen spürbaren Rückgang: nur noch 251 Wohnungseinbrüche im gesamten Zuständigkeitsbereich, ein Minus von sieben Prozent gegenüber den 270 Fällen des Vorjahres. Als einen Grund nennt die Polizei die zunehmende Verbreitung geprüfter Sicherungstechnik, an der Täter häufiger scheitern, bevor sie überhaupt ins Gebäude gelangen.
Für Radolfzell selbst lässt sich daraus keine Entwarnung ableiten. Rund um die Altstadt und die Mettnau stehen viele Ferienobjekte einen Großteil des Jahres leer, und gerade diese Objekte tauchen in der allgemeinen Statistik nicht gesondert auf. Am wirksamsten bleibt deshalb die Kombination aus mechanischer Sicherung an Fenstern und Türen, Meldetechnik, die frühzeitig Alarm schlägt, und einer Leitstelle, die im Ernstfall tatsächlich reagiert.
In der Praxis heißt das für viele Altstadthäuser: Ein Nachrüstsatz mit Pilzkopfverriegelung an den oft noch einfach verglasten Erdgeschossfenstern kostet wenig im Vergleich zum Schaden eines gelungenen Einbruchs und lässt sich meist ohne größeren Eingriff in die historische Bausubstanz montieren.
So arbeiten wir in Radolfzell
Weil EAK Security selbst aus Radolfzell stammt, ist der Weg kurz: Von Steißlingen aus stehen unsere Techniker binnen rund 10 Minuten in der Altstadt, an der Seepromenade oder in einem der sechs Ortsteile vor der Tür. Zuerst kommt der kostenlose Vor-Ort-Check: Ein Techniker geht das Objekt mit Ihnen ab, notiert Schwachstellen an Fenstern, Türen und Nebeneingängen und skizziert sinnvolle Melderpunkte. Binnen weniger Tage folgt ein schriftliches Angebot mit klaren Positionen, danach die Montage durch eigene Techniker ohne Subunternehmer und eine Einweisung in die Bedienung. Wartung und Störungsdienst laufen anschließend rund um die Uhr weiter.
Diese Ortskenntnis ist keine Floskel: EAK Security ist seit 1972 in der Region tätig und hat lange in Radolfzell selbst gesessen, bevor der Sitz nach Steißlingen zog. Heute stehen mehr als 3.200 Kunden und über 7.500 installierte Anlagen für diese Erfahrung, ein guter Teil davon in Radolfzell und den umliegenden Ortsteilen. Techniker, die die Bausubstanz der Altstadt aus erster Hand kennen, kurze Wege bei Störungen und ein Ansprechpartner, der nicht erst nachschlagen muss, wo Möggingen liegt: Genau das macht den Unterschied. Wer wissen will, was für sein Objekt passt: Termin vereinbaren. Die Beratung kostet nichts.