Sicherheitstechnik für Kirchheim unter Teck: Fachwerkstadt unterhalb der Burg Teck
Kirchheim unter Teck zählt rund 42.000 Einwohner und ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Esslingen, rund 25 Kilometer südöstlich von Stuttgart am Fuß der Schwäbischen Alb gelegen. Namensgebend ist die Burg Teck, urkundlich erstmals 1152 erwähnt und heute Ruine, die hoch über der Stadt auf dem gleichnamigen Bergkegel thront und bis heute ein beliebtes Ausflugsziel ist. Neben der Kernstadt gehören die Stadtteile Jesingen, Lindorf, Nabern und Ötlingen zu Kirchheim. Vom Fachwerkgiebel bis zur Logistikhalle im Gewerbegebiet fällt Sicherheitstechnik hier entsprechend unterschiedlich aus.
Die historische Altstadt zählt zu den sehenswertesten Fachwerkensembles der Region, geprägt vom großen Stadtbrand 1690, nach dem weite Teile neu errichtet wurden. Das Rathaus von 1722 bis 1724 gilt mit seiner Zwiebelturmhaube, den Arkaden mit württembergischem Wappen und einer Mondphasenuhr als eines der schönsten Fachwerkrathäuser Süddeutschlands. Von 1819 bis 1914 war Kirchheim zudem Sitz des größten Wollmarkts im Königreich Württemberg, eine Handelstradition, die seit 2010 alle zwei Jahre als Kunsthandwerkermarkt rund um das Thema Schaf und Wolle wiederbelebt wird.
Wirtschaftlich prägt heute vor allem die Logistikbranche die Stadt: Größter Arbeitgeber ist der Automobillogistiker MOSOLF mit rund 3.200 Beschäftigten am Standort. Daneben ist Kirchheim Sitz einer Reihe traditionsreicher Mittelständler mit ganz unterschiedlichen Produkten: der Autositzhersteller Recaro, der Modellbauspezialist Graupner, der Stock- und Wanderausrüster Leki sowie der Segelflugzeugbauer Schempp-Hirth. Diese Vielfalt an Branchen bedeutet auch eine Vielfalt an Sicherheitsanforderungen, von der Logistikhalle bis zur Flugzeughalle.
Von Steißlingen aus sind es rund 70 Minuten bis Kirchheim unter Teck. Das ist zu weit für einen spontanen Besuch am selben Nachmittag, weshalb wir Beratung, Montage und Wartung dort grundsätzlich als festen Projekttermin planen, ohne Abstriche beim VdS-Standard.
Alarmanlagen für die Fachwerk-Altstadt und die vier Stadtteile
Für die Fachwerkhäuser rund um Markt- und Rathausplatz setzen wir überwiegend Funk-Alarmanlagen ein, die sich ohne Schlitzen von Wänden installieren lassen und die historische Bausubstanz nicht beeinträchtigen. Balken und Lehmgefache stellen andere Anforderungen an die Montage als ein Neubau, bauliche Eingriffe stimmen wir deshalb vorab mit der Denkmalschutzbehörde ab.
In den Stadtteilen Jesingen, Lindorf, Nabern und Ötlingen, die etwas außerhalb der Kernstadt liegen, planen wir meist verdrahtete oder hybride Systeme für Ein- und Mehrfamilienhäuser, ergänzt um Außensirenen mit Blitzlicht, wo die Interventionswege im Alarmfall länger ausfallen. Bei Doppelhaushälften lohnt sich zudem häufig eine gemeinsame Meldekette mit der Nachbarschaft.

