Sicherheitstechnik in Albstadt: sechs Stadtteile auf 731 Metern Höhe
Albstadt zählt rund 47.000 Einwohner und liegt auf 731 Metern über dem Meeresspiegel auf der Schwäbischen Alb — eine der höher gelegenen Städte Baden-Württembergs. Entstanden ist die heutige Stadt 1975 aus dem Zusammenschluss mehrerer eigenständiger Gemeinden: Ebingen bildet mit seiner Fußgängerzone das Verwaltungszentrum, dazu kommen Tailfingen, Onstmettingen, Truchtelfingen, Pfeffingen und Lautlingen. Jeder dieser sechs Stadtteile hat einen eigenen Ortskern, eigene Vereine und eine eigene Wohnbebauung, die sich in Höhenlage und Baustil teils deutlich unterscheidet. Das wirkt sich auch auf die Anforderungen an Sicherheitstechnik in der Stadt aus.
Die Lage auf der Hochfläche prägt auch die Freizeitkultur: In sechs Stadtteilen betreiben Wintersportvereine eigene Skilifte, dazu kommt ein Loipennetz von 80 Kilometern Doppelspur- und 36 Kilometern Skating-Loipen, das bei ausreichender Schneelage fast täglich präpariert wird. Im Süden reicht das Stadtgebiet an manchen Stellen bis knapp unter 1.000 Meter, und rund ein Drittel der Gemarkungsfläche steht als Landschafts- oder Naturschutzgebiet unter Schutz. Albstadt ist zudem mit 5.744 Hektar Wald drittgrößter kommunaler Waldbesitzer in Baden-Württemberg. Für Wohnhäuser am Waldrand bedeutet das oft: freie Sicht auf keine Straßenlaterne, dafür lange, unbeleuchtete Zufahrten.
Für die Sicherheitsplanung bedeutet die Streulage der sechs Stadtteile vor allem eines: Ein Konzept für Ebingen lässt sich nicht unverändert auf ein freistehendes Haus in Onstmettingen übertragen. Deshalb beginnt jedes Projekt bei uns mit einer Begehung vor Ort statt mit einer Preisliste.
Sicherheitstechnik für Ebingen, Tailfingen und die übrigen Stadtteile
Ebingen als größter Stadtteil vereint Fußgängerzone, Verwaltung und einen Großteil des Einzelhandels. Hier planen wir Sicherheitstechnik meist als Kombination aus Einbruchmeldeanlage und Überfallmelder an der Kasse, abgestimmt auf wechselnde Öffnungszeiten im Einzelhandel. Tailfingen, historisch ebenfalls von Textilbetrieben geprägt, hat dagegen mehr gewerblich genutzte Altbauten, in denen frühere Fabrikationsräume heute als Lager oder Werkstatt dienen. Diese Gebäude haben hohe Decken, große Fensterflächen und oft mehrere Zugänge, die eine durchdachte Zonenaufteilung brauchen.
In den kleineren Stadtteilen wie Pfeffingen, Truchtelfingen und Lautlingen dominieren freistehende Einfamilienhäuser und Höfe. Dort setzen wir häufig auf verdrahtete Systeme mit Außenhautüberwachung an allen ebenerdigen Fenstern und Türen, ergänzt um Bewegungsmelder für Garten und Nebengebäude. Die Aufschaltung auf unsere 24h-Leitstelle sorgt dafür, dass ein Alarm auch dann ankommt, wenn die nächsten Nachbarn ein Stück entfernt wohnen.

