Männedorf: hohe Objektdichte an der Goldküste
Männedorf zählte zum 31. Dezember 2024 11'767 Einwohnerinnen und Einwohner auf nur 4,77 Quadratkilometern und ist damit die flächenmässig kleinste Gemeinde am rechten Zürichseeufer, der sogenannten Goldküste, im Bezirk Meilen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort bereits 933. Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsbezeichnungen Auf Dorf, Blatten, Halden und Ausserfeld und liegt an der S7 zwischen Zürich HB und Rapperswil. Auf dieser kleinen Fläche liegen Villen am Seeufer, internationale Firmensitze und ein Regionalspital dicht beieinander, dichter als in fast jeder anderen Gemeinde der Region.
Wirtschaftlich hat Männedorf ein überdurchschnittliches Gewicht für seine Grösse: Die Schweizer Einheiten des Kristallherstellers Swarovski und der Life-Science-Konzern Tecan, gegründet 1980 und heute mit über 3'200 Mitarbeitenden weltweit, haben hier ihren Sitz, dazu Orgelbau Kuhn, seit 1864 das grösste Schweizer Orgelbauunternehmen. Diese Mischung aus Wohnlage, Konzernsitz und traditionsreichem Handwerksbetrieb verlangt nach Sicherheitskonzepten, die von Objekt zu Objekt unterschiedlich ausfallen.
Das Ortsbild reicht vom Hafen mit Schiffstation über die reformierte und die katholische Kirche St. Stephan bis zum Bahnhof Männedorf an der S7, die Winterthur, Kloten, Zürich HB, Meilen und Rapperswil verbindet. Erst der Bahnanschluss von 1894 brachte der Gemeinde den wirtschaftlichen Aufschwung, der sie bis heute prägt. Jedes Projekt beginnt bei uns deshalb mit einer Begehung vor Ort statt mit einem Katalogpreis.
Alarmanlagen für Wohnhäuser und Villen an der Goldküste
An der Goldküste stehen Einfamilienhäuser und Villen häufig auf grosszügigen Grundstücken mit mehreren Zugängen zum Seeufer hin. Für solche Objekte planen wir meist verdrahtete oder hybride Einbruchmeldeanlagen mit Aussenhautüberwachung an Fenstern und Terrassentüren, ergänzt um Bewegungsmelder im Garten- und Uferbereich.
In den dichter bebauten Lagen rund um Auf Dorf und Blatten setzen wir bei Mehrfamilienhäusern auf Zonenaufteilung je Partei, damit ein ausgelöster Alarm sofort der richtigen Wohnung zugeordnet werden kann. Keller und Gemeinschaftsräume planen wir dabei stets mit, da sie in der Praxis zu den häufigsten Einstiegspunkten zählen.
Richtung Ausserfeld, etwas weiter vom Seeufer entfernt, stehen viele Häuser freistehender und mit grösserem Abstand zur Nachbarschaft. Hier setzen wir häufiger auf Funkalarmanlagen mit Aussensirene, weil sich Kabelwege bei nachträglicher Sicherung schwerer verlegen lassen und die Reaktionszeit der Nachbarschaft ohnehin geringer ist als in der dichten Kernlage am See.

